Babyheilbad

Bondingbad /Traumabad / Mutter-Kind-Bad / Geburtsbad

entwickelt von der Hebamme Brigitte Meissner

Ein herrlicher Moment für Mutter und Kind, wenn die Schwangerschaft und die Geburt wunderschön verlaufen.
Leider verläuft nicht jede Schwangerschaft und Geburt optimal, und nicht jedes Kind kann sofort nach einer schönen Geburt, nass auf Mamas Brust in Ruhe ankommen. Dieser Moment berührt jedoch unsere tiefsten Gefühle der Mütterlichkeit und auch für das Baby ist dieser Moment von grosser Wichtigkeit.
Denn wir wissen aus der Hirnforschung, dass durch jede unserer Erfahrungen, Vernetzungen im Gehirn entstehen. Diese Vernetzungen haben einen Einfluss auf unser Verhalten. Das heisst, dass wenn eine Schwangerschaft oder Geburt belastet war, so kann diese Erfahrung entsprechend prägen.
Durch das Babyheilbad, können belastende Speicherungen durch positive ersetzt werden. Es soll die negative Geburtsprägung für dich und dein Kind etwas auflösen oder sogar ganz heilen.
Jedoch ist es wichtig zu sagen, dass viele individuelle menschliche Unterschiede bestimmen, ob ein Ereignis dramatisch, hektisch, enttäuschend, schwer zu verarbeiten oder sogar traumatisierend war. Jeder verarbeitet belastende Ereignisse anders und so können die Folgen mehr oder weniger ausgeprägt wahrgenommen werden.
Wenn du jedoch immer noch traurig oder enttäuscht bist, dass ihr einen gemeinsamen schwierigen Start ins Leben hattet, kann das Babyheilbad eine wunderschöne Möglichkeit sein, das Bonding nachzuholen.
Es ist auch möglich, mit bereits grösseren Kindern diese Belastung zu verarbeiten.

 

Der Einsatzbereich des Babyheilbades ist vielfältig:

  • nach einem Kaiserschnitt
  • nach einer Saugglockengeburt / Zangengeburt
  • nach einer sehr schnellen Geburt
  • nach einer sehr langsamen Geburt
  • bei Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt
  • bei einem schwierigen Stillstart oder generellen Stillschwierigkeiten
  • bei verstärktem Babyblues
  • wenn keine oder wenige Muttergefühle da sind
  • Mögliche Anzeichen beim Baby
  • Verdauungsprobleme
  • Häufiges Überstrecken nach hinten
  • Häufiges Weinen, das deutlich weniger wird, wenn ds Kind getragen wird
  • Stillprobleme (nicht richtig trinken, nicht genug trinken, ständig an der Brust hängen)

 

Wichtig:

  • Es ist entschieden von Vorteil, das Heilbad mehrere Male durchzuführen (dieses kann natürlich auch vom Partner durchgeführt werden)
  • Für verschiedene Frauen, welche tief von der Geburt traumatisiert wurden, kann das Heilbad nicht ausreichend sein (für das Baby vielleicht schon), solche Mütter, sollten sich zusätzliche Hilfe/Begleitung bei einem Therapeuten holen
  • Erfahrungswerte zeigen, dass viele Babys die ersten zwei Male vermehrt weinen, sie „erzählen“ ihre Geschichte und wollen gehört werden. Ihre Fähigkeit zu entspannen wird bei jedem weiteren Heilbad gestärkt.